Zitat aus “Der schlimmste Feind“:

»Aber Wut sei auch manchmal gut. “Aber übertreib’s nicht mit der Wut. Und lass sie nicht so offen raus. Siehst’ ja, wohin das einen bringt.” Er überlegt. “Aber lass sie trotzdem in dir kochen. Lass sie brodeln. Und füttere sie immer mal wieder. Deine Unzufriedenheit mit all dem, was passiert, und deine Wut darüber. Lass all das, was passiert, nie selbstverständlich sein, sage dir immer wieder, dass es ungeheuerlich ist.«

– Ramon Trimva, Zwangsrekrut der osatischen Armee

Informationen:

Roman, ca. 250 Seiten, 1. Auflage, Softcover, Würzburg, 2024, ISBN 978-3-949270-02-4

19€

Der schlimmste Feind

Rick Lupert

Vorbestellung. Erhältlich ab April 1, 2024

DER INHALT

Inselliteratur

Rick Luperts Romandébut spielt auf einer Insel, die in zwei Teile geteilt: Meerland, Osat, ein Gebirge trennt die beiden Staaten. Was die Griechen früher μίασμα (miasma) nannten, die Verunreinigungen in der Luft, die die Menschen erkranken ließen, das besorgt das politische Treiben auf der Insel: ein korrupter Diktator hie, eine korrupte Regierung dort, ein vergangener anti-kolonialer Befreiungskrieg, ein tosender Bürgerkrieg; Leichen, die aus dem Boden steigen, gleich einer ätherischen Fäule, die sich aus den Fundamenten, den Erdschichten, in die Atemluft der Bewohner:innen gräbt.

 

Enthalten sind im Buch "Der schlimmste Feind":
– Politisches Essay der Verleger Marco und Florian Bötsch 
– Inselgrafiken Meerland/Osat
– bei Bestellung: Lesezeichen und Poster der Buchkünstlerin Lily Ammann

Zeichnung: Rick Lupert

 

 

DER AUTOR

Rick Lupert

Rick Lupert(*2001) lebt in Wien und studiert Komparatistik. Aktuell arbeitet er am Landestheater Niederösterreich in St. Pölten als Dramaturgieassistent. 2021 war er Finalist bei „wir sind lesenswert“. Sein Kurzgeschichtenband „Geschichten einer Insel“ erschien im selben Jahr. Beiträge erschienen u. a. in: Kollektive Literaturzeitschrift Würzburg, Kassiber, Why nICHt?, Litrobona, Denkbilder, Literarische Blätter und DAS GRAMM. Sein Debütroman „Der schlimmste Feind“ erscheint im Frühjahr 2024 im Verlag Rotscheibe.

Foto: Anna Lederer

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